Über mich

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Meine Geschichte – der Weg zu ÖLRAUM

Mein Lebensweg war von Anfang an von gesundheitlichen und mentalen Herausforderungen geprägt. Erst heute – mit dem Wissen und den Erfahrungen, die ich unterwegs gesammelt habe – erkenne ich die Zusammenhänge: die Sprache meines Körpers, die feinen inneren Signale und die alltagstauglichen Werkzeuge, die mir wieder mehr Klarheit, Stabilität und Orientierung geschenkt haben.

Kindheit und Prägungen

Ich bin als Jüngste in einer fünfköpfigen Familie aufgewachsen – meine Eltern und zwei deutlich ältere Brüder. Eigentlich war ich „nicht geplant“, ein Überraschungskind, das vieles durcheinanderbrachte. Und doch war ich zugleich das ersehnte Mädchen auf der Familienseite meines Vaters. Meine Kindheit war liebevoll, aber geprägt von Fürsorge und Sorgen. Mein Vater trug Verantwortung, meine Mutter kümmerte sich hingebungsvoll – und ich suchte oft meinen Platz dazwischen.

Schon früh zeigte sich mein Körper als mein Kompass. Mit fünf Jahren bekam ich heftige Allergien – geschwollene Augen, Atemnot, ständige Arztbesuche. Später kamen weitere Allergien, Hautprobleme, Migräne und Asthma hinzu. Heute sehe ich, wie sensibel mein Körper auf Veränderungen und Überforderung reagiert hat.

Auch mein Gewicht wurde früh Thema. „Dickerchen“ nannte mich meine Oma liebevoll – doch für mich war es ein Ballast, der mehr bedeutete als nur Körperfülle. Er war Schutz, Abgrenzung, Halt. Während meiner Ausbildung zur Bankkauffrau begann ich, diesen Ballast loszulassen – zunächst körperlich, später emotional. Über diesen Weg fand ich zu Weight Watchers, erst als Teilnehmerin, später als Coach und schließlich als Area Managerin – zehn Jahre lang mit Leidenschaft. Ich half anderen, Gewicht zu verlieren – und begann zu verstehen, wie eng Körper, Seele und Verhalten miteinander verwoben sind.

Kindheitsfoto von Silvia

Wenn der Körper spricht

Mein Körper sprach immer – durch Schmerzen, Allergien, Hautreaktionen. Doch lange behandelte ich nur die Symptome, nie die Ursache. Ich war ehrgeizig, wollte funktionieren, alles richtig machen – als Frau, Mutter, Partnerin, beruflich. Das führte mich in Erschöpfung, in körperliche Zusammenbrüche und emotionale Überforderung.

Ein einschneidendes Erlebnis war der Verlust unseres Sohnes Marlon in der 24. Schwangerschaftswoche. Diese Erfahrung hat uns als Familie tief geprägt und gleichzeitig unendlich verbunden. Marlon ist bis heute Teil unserer Familie – unser Engel, unser Lehrmeister.

Auch spätere Schwangerschaften waren nicht frei von Herausforderungen. Ich verlor ein Zwillingsbaby, bevor ich es wirklich kennenlernen konnte .

Neuanfänge und Erkenntnisse

Nach Jahren im Außendienst und ständiger Anpassung spürte ich: So kann es nicht weitergehen. Ich kündigte meinen sicheren Job – ohne genau zu wissen, wohin der Weg führt, aber mit dem Gefühl, dass etwas Neues entstehen darf. Ich begann, mich weiterzubilden – zur zertifizierten Business Coachin, Human Design Prozessbegleiterin und mehr. Doch trotz allem Wissen holten mich körperliche Themen immer wieder ein: Eisenmangel, Hautausschläge, Schmerzen. Mein Körper blieb mein Lehrer.

Der Wendepunkt kam, als ich die Diagnose Gebärmutterhalskrebs telefonisch erhielt. Ich erinnere mich genau an diesen Moment – und an die Klarheit, die plötzlich da war: Ich werde jetzt gut für mich sorgen. Und ich werde alles tun, um meinen Weg bewusst zu gehen.

In dieser Zeit habe ich nicht bei null angefangen. Ich habe bereits intensiv mit ätherischen Ölen gearbeitet, Human Design genutzt und mich tief mit den Erkenntnissen von Rüdiger Dahlke beschäftigt – auch in der Begleitung meiner Kund:innen. Durch meine eigene Erkrankung habe ich jedoch erst wirklich erkannt, wie stark diese unterstützenden Tools sind – und vor allem, was entsteht, wenn man sie sinnvoll verbindet.

Ab da begann ich, dieses Zusammenspiel zu vertiefen und zu verfeinern: Ich stellte meine Ernährung um, wurde konsequenter in meiner Selbstfürsorge und lernte zusätzlich Hypnose – genauer gesagt die Hypnox-Methode. Aus all dem entwickelte sich Schritt für Schritt meine eigene, einzigartige Arbeitsweise: eine Methode, die heute ÖLRAUM ausmacht – geerdet, körpernah und klar. Eine Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele. Zwischen Wissenschaft und Intuition. Zwischen Funktionieren und Fühlen.

Silvia sitzend auf einem Sessel

Warum es ÖLRAUM gibt

ÖLRAUM ist aus all dem entstanden: aus Schmerz und Entwicklung, aus Lernen und Wachsen. Ich weiß heute: Wir können Symptome kurzfristig überdecken – oder wir können neugierig werden und verstehen, was sie uns zeigen wollen.

Ich begleite Menschen dabei, aus dem Funktionsmodus auszusteigen, ihren Körper wieder als Kompass zu erleben und sich selbst zu vertrauen – für mehr Ruhe, Leichtigkeit und innere Balance im Alltag.

Ich bin ein Mensch, der tief fühlt, der ausprobiert, der Brücken baut zwischen Extremen. Und ich weiß: Mein Weg war nie „zufällig“. Mein Körper, meine Erfahrungen und meine Sensibilität sind meine größten Lehrer – und genau deshalb tue ich heute das, was ich tue. All das hat mich zu einer klaren Überzeugung geführt: der Körper ist kein Gegner. Er ist unser Kompass.

Das erste Mal als Speakerin bei Feminess
Silvia Dervisevic

Speakerin, Duftwege und Hypnose Coach